Vachedin, Mitja; Engel sprechen Russisch

*Werbung/ dieser Beitrag entstand in liebevoller Zusammenarbeit mit der DVA

Mitja Vachedin - Engel sprechen Russisch

 

  Quelle:   DVA   Titel: Engel sprechen   Russisch  Autor: Mitja Vachedin  Verlag:  DVA (hier kaufen!)   ISBN: 978-3-421-04776-2  Preis: 18,00 Euro

Quelle: DVA

Titel: Engel sprechen   Russisch

Autor: Mitja Vachedin

Verlag: DVA (hier kaufen!)

ISBN: 978-3-421-04776-2

Preis: 18,00 Euro

"Genau wie die Zahpasta aus der Fernsehwerbung bestehe ich aus drei Schichten: zehn Jahre sowjetische Kindheit, zehn Jahre wilder russischer Kapitalismus und zehn Jahre gemütliches Westdeutschland."

Mitja hat in seinen dreißig Jahren schon drei Leben hinter sich gebracht. Doch er lässt sich nicht  beirren und findet immer einen Zauber im selten zauberhaften Alltag.  (Beschreibung)

Mitja Vachedin wurde 1982 im damaligen Leningrad geboren. Nach einer Ausbildung zum Bierbrauer ging er nach Deutschland, wo er Politikwissenschaft, Slawistik und Drehbuchschreiben studierte. Er arbeitet heute als Redakteur bei der Deutschen Welle in Bonn und schreibt Prosa, Gedichte und Drehbücher. 2007 wurde er mit dem russischen Literaturpreis »Debüt« ausgezeichnet und 2012 mit der »Russischen Prämie«, dem bedeutendsten Literaturpreis der Russischen Föderation für Autoren, die auf Russisch im Ausland schreiben. 2015 war er Stipendiat des Literaturkurses in Klagenfurt. »Engel sprechen Russisch« ist der erste Roman, den er auf Deutsch geschrieben hat.

Ich danke der DVA für die Bereitstellung des Reziexemplares.

Gleich der Einstieg in das Buch gelang mir mühelos und ich fand mich sehr schnell in Mitjas Welt wieder. Mitja Vachedin beschreibt hier schonungslos, aber mit sehr viel Humor und Witz sein Leben in der Sowjetunion, im russischen Kapitalismus und in Westdeutschland. Diese Beschreibung gleicht jedoch eher einer Erzählung und es wirkt, als würde der Autor den Leser als Freund sehen und ihm seine Geschichte erzählen. 

Auch wenn das Buch keinen Spannungsbogen aufweist, so ist es doch nie langweilig. Für das gewisse Etwas sorgen die sich komplett unterscheidenden Lebensentwürfe in allen drei Phasen und auch die Themen Heimat und Alltag tragen das Ihre zu der Erzählung bei und so wird sie sehr vielschichtig, verzichtet auf Schörkel und kommt auch ohne Bewertungen aus. 

Insgesamt hat das Buch viele schöne, aber auch einige melancholische Momente und konnte mich dadurch vollständig überzeugen. Daher bekommt es von mir

5 von 5 Sternen

 

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